Veröffentlicht in Bastelkram

Aluminiumdraht ist eine feine Sache

Vor 2 Monaten auf dem JdS hat sich eine meiner Freundinnen dann doch nochmal breitschlagen lassen und ist jetzt Königin… von einem Feenhof. Damit das ganze auch ein bisschen offizieller wirkt, bekommt sie dann zum Geburtstag auch eine Tiara, für die Tage an denen die Krone zu schwer wird. 😉

Dieser Moment, wenn man gerne auch noch einen Mini-Amboss hätte zum Schmuck herstellen.

Ich habe erstmal zwei unterschiedliche Designs gebogen und nur eines zu Ende fertig verziert.

Der Stein vorne gefällt mir besonders. Als nächstes lerne ich dann Wirewrapping.

Schön wären noch mehr herbstliche Motive, aber die sind gar nicht so einfach aufzutreiben. Und Silber war obligatorisch, da der restliche Schmuck des Characters ebenfalls Silber ist.

Bis auf die Blütenkelche habe ich nur Glas- und Metalperlen verwendet. Die finde ich einfach schöner.

Den anderen Rohling bekommt sie übrigens auch, weil ihr beide so gut gefielen. Der ist etwas klassischer und herrschaftlicher.

Hinten noch offen, damit Sie den Reif auf ihre Größe anpassen kann.
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Veröffentlicht in Nähen

Aus der privaten Sammlung ihrer Majestät

Penny: „You look beautiful.“
Amy: „OF COURSE I DO I’M A PRINCESS AND THIS IS MY TIARA!“
The Big Bang Theory, The Shiny Trinket Maneuver
 
In mir kommt doch noch ab und zu das kleine Mädchen durch :)
In mir kommt doch noch ab und zu das kleine Mädchen durch 🙂

Ich hatte im vorigen Post von der Inspiration zu dem Feenkleid geredet, hier ist sie. 😀 Ich hab das Bastelprojekt in einem Buch gesehen und konnte einfach nicht anders. Lustigerweise kommt die Idee aus einem weiteren Steampunkbuch, aber ich hab Kupferherz und Zahnräder weggelassen.

Jema "Emily Ladybird" Hewitt
Jema „Emily Ladybird“ Hewitt

Im Grunde hab ich es nicht so mit Schmuckherstellung, wie man sicher an meinem expertenhaft gewickelten Draht erkennt. 😉 Die Perlen sind hauptsächlich zum Sticken. Aber ich war ja so begeistert von dem Steampunk Teeparty Buch der Dame, da konnte ich mir einen Blick in dieses Weitere nicht verkneifen. Gleich am Anfang, es sind schöne Projekte drin und die Aufmachung ist genauso schön wie beim Ersten, aber an das Teepartybuch kommt es dann doch nicht ran von der Kreativität. Trotzdem habe ich den Kauf bisher nicht bereut.

Flügel1
Einmal Rohbau Flügel und die spannende Folie.

Das eigentlich interessante an dem Projekt waren im Grunde die Feenflügel, welche in die Tiara eingearbeitet sind. Dafür brauchst nämlich ein Material namens Angelina Film (viel Spaß beim googlen, es sei denn ihr wollte wissen wieviele Filme Miss Jolie genau gedreht hat ;)). Hierbei handelt es sich um eine, unter Hitzeeinwirkung schmelzende, schimmernde, halbdurchsichtige Folie. Musste ich im Internet erstmal auftreiben, aber ich war neugierig, was sich damit so anstellen lässt, und ob es eventuell für andere Projekte als Material taugt.

Geklebt und geschnitten.
Geklebt und geschnitten.

Ich sag mal so, einfach zu bearbeiten ist das Ganze nicht. In der Anleitung klebt sie die Folie an den Draht mit weißem Bastelkleber. Ich hab auch ein bisschen geklebt, aber gehalten hat es nur so halb. Zudem benutzt die Dame eine Heißluftpistole, welche ich nicht besitze. Ich hab mir erstmal mit einem Stück Butterbrotpapier, vor ein Bügeleisen gespannt, beholfen und damit die Folie schonmal halbewegs um den Draht herum geschmolzen bekommen. Jedoch verändert sich die Folie unter Hitzeeinstrahlung, schrumpft und wird somit faltenfrei, und durchsichtiger. Also musste das Ganze einmal komplett Hitze ausgesetzt werden, und Bügeleisen draufhalten hat nicht gereicht. Also ab damit übers Teelicht.

Mein zweiter Flügel.
Mein zweiter Flügel.

Liebe Kinder, nicht Zuhause nachmachen, Verbrennungsgefahr! Ne Scherz, mit etwas Vorsicht geht das schon, meine Finger sind alle noch heil. Einfach ist das trotzdem nicht. Die Hitze ist dabei nur recht schwer zu regulieren, und mein erster Flügel bestand nur aus Löchern. Der zweite hier ist ganz ok, aber Löcherfrei hab ich noch keinen geschafft. Passt ins Konzept, war eh geplant, aber leider doch nicht mit Absicht passiert. 😉

Alles in allem finde ich das Material recht spannend, und werde weiter damit experimentieren, habe bisher aber keine weiteren konkreten Anwendungsideen. Vorschläge?