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Upcycling eigener Werke

Immer mal wieder kommt es vor, dass ich etwas nähe oder bastel und entweder fehlte dann doch die Erfahrung oder irgendwas geht schief und am Ende kommt ein Teil heraus, dass mir gar nicht gefällt.

Und ganz selten nehme ich es mir dann Jahre später noch einmal vor…

Die Lederteile sind in diesem Fall die älteren Werke.

So… Was habe ich hier eigentlich genau angestellt? Eigentlich nur zweierlei. Der weiße Rock ist an das Leder geklebt und nicht mal versäubert… Ätherische Wesen machen dass nicht, habe ich beschlossen.

Eigentlich sind das so blau-graue Farben. Das Licht war sehr schwierig.

Und ich habe eine Ziermalerei mit Lederfarbe angefangen. Das wird noch lustig, die zu Ende zu bringen.

Außerdem habe ich ein Schmuckteil aus Draht gebogen.

Dieses Weihnachtszubehör, welches jedes Jahr nach den Feiertagen verramscht wird, ist echt praktisch.
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Gewänder am Feenhof

Uonaidhs Gewand/Oberteil/Mantel, oder wie man es auch sehen mag, ist fertig. 🙂 Außerdem sollte ich öfter updaten, drei Beiträge stehen noch aus…

Relativ nüchterne Farrbe alles in allem, arbeite noch an einem Gürtel um das auszugleichen.
Relativ nüchterne Farbe alles in allem, arbeite noch an einem Gürtel um das auszugleichen.

Hmm, was gibts dazu noch zu sagen. Ich habe eine runden Ausschnitt hinzugefügt, anstatt wieder gerade zu schließen, und den Kragen entsprechend gekürzt. Die Schulterteile waren enorm nervig… Sind zu dem, zusammen mit dem Kragen, als einzige unterfüttert und mit Vlieseline verstärkt. Beide Schultern ziert genau ein Blatt und ich überlege, ob ich sie nochmal mit Perlen nachsticke, um sie hervorzuheben.

Geschlossen wird es vorne mit einer Schnürung, komplett aus Bändern und Schlaufen. Zudem sind bis zur Höhe der Taille, an der Schnürung entlang zwei Tunnel eingelassen, mit kleinen Plastikstäbchen als Support für die Schnürung.

Nicht sehr aufregend von hinten.
Nicht sehr aufregend von hinten.

Der blaue Rock ist übrigens schon etwas älter. Genäht habe ich ihn ursprünglich fürs bauchtanzen, aber er bildet mittlerweile recht häufig einen Grundstock für verschiedene Kombinationen.

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Königin Uonaidhs Tanzgewand WIP

Ich hab letzte Woche ein neues Projekt gestartet, vollkommen ohne Bezug zu irgendwelchen Veranstaltungen oder ähnlichem. Ja, nach Bachelorarbeit und zwei Wochen Larps hab ich mir eine Woche für mich genommen, anstatt direkt meine Hausarbeiten anzugehen. Verklagt mich doch. 😛

Ich hatte schon vor einiger Zeit von meinem wunderbaren Steampunk Backbuch geschwärmt, und die gleiche Dame hat ein weiteres Buch über Schmuck herstellen herausgebracht. Eines der Projekte hat mich zu diesem Kleid inspiriert, doch dazu später mehr.

Ich hatte in jedem Fall bereits seit Jahren ein Stück Stoff (ich glaube ein halber Meter) rumliegen, welches sich in mehr als einer Hinsicht als problematisch erwiesen hat, und so habe ich lange gezögert, das Ganze zu bearbeiten. Außerdem fehlte die gute Idee, man muss halt manchmal warten bis sie angeschwebt kommt.

Wenig Stoff und dann die Bordüre unten...
Wenig Stoff und dann die Bordüre unten…

Hier kommt also mal ein detailierter Entstehungsprozess, hab brav alles dokumentiert. Ich habe wieder meinen Standard Westenschnitt genutzt, den ich irgendwie schon das Ganze Jahr als Basis verwende (oder schon 2 Jahre?, manchmal kommt einfach so ein Schnitt daher, mit 101 Variationen). Das Problem hier waren die geringe Menge an Stoff und der Abschluss unten. Normalerweise würde ich den Westenschnitt nach unten hin erweitern, für einen ausfächernden Rock, doch dafür war schlicht kein Platz, außerdem hätte der Saum dann sehr unkoordiniert gewirkt, hätte ich da nicht anderweitig noch getrickst. Ich habe also den Stoff wie üblich in der Mitte gefaltet und den Schnitt auf beiden Seiten aufgemalt, allerdings habe ich ihn nicht erweitert, die Schnitteile direkt aneinander angesetzt und nicht komplett ausgeschnitten, sondern alles wie Abnäher behandelt.

Einmal fertig gesteckt.
Einmal fertig gesteckt.

Im Grunde habe ich also nur das obere Stück tatsächlich abgeschnitten. Dann hab ich alles schön zusammengesteckt und erstmal geguckt ob diese Technik überhaupt funktioniert. Ich hatte Glück, sie hat funktioniert.

Noch etwas unförmig hier und da.
Noch etwas unförmig hier und da.

So sieht das Ganze dann nach den ersten Nähten aus. Man bekommt schon etwas mit, dass allein die Blätter einen Kitschfaktor bewirken, welchen ich nur selten anstrebe, und welcher im Larp auch völlig fehl am Platz ist in den meisten Fällen. Flügel bekommt das Outfit allerdings nicht, meine Freundin, die im Larp Sidhe spielt, sagt nur Pixies haben Flügel und die gehören in den Kochtopf. Da bin ich dann doch vorsichtig. 🙂

Schimmernde Silberblätter!
Schimmernde Silberblätter!

Demnächst dann weiterer Fortschritt. Hab die Details und Unterkleidung schon angefangen.