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Zweige im Haar

So ein paar Sachen werden ja doch erst immer vor Ort fertig. Heute reiche ich dann nochmal ein paar Bildchen von dem Haarschmuck der Fee nach.

Der Reif besteht aus Aluminiumdraht umwickelt mit braunem Papierband.

Je kürzer meine Haare werden, desto wichtiger wird es sie im larp noch irgendwie in den Griff zu kriegen. Ein Haarreif oder Haarband ist immer eine gute Möglichkeit.

Die Rosen habe ich fertig gekauft. Bisher die einzigen Stoffblumen die mir wirklich gefallen.

Dieses kommt daher mit Blümchen, Blättchen und Zweigen. Natürlich in Herbstfarben.

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Noch ein Charakter…

Kurz vor dem CoM wollte ich dann noch unbedingt einen weiteren Charakter fertig kriegen, eine Herbstfee.

Flattert schön. 🙂

Entsprechend ungenau und überstürzt sieht das ganze aus. Aber man kann es tragen, wenn auch nur mit Unterrock.

Unter die Schärpe sind Druckknöpfe gesetzt, damit schließt das Kleid vorne.

Die Details mit den Blättern gefallen mir allerdings. Ich hatte mir in den Kopf gesetzt, dass sie eine fröhliche Waldnymphe ist.

Die ganzen Säume sind auch noch nicht entfusselt.^^

Dazu passt das Togaähnliche Design ganz gut. Nur noch mehr Waldstrukturen hätte ich gerne drin.

Die Knoten sind mit Kleber gesichert. Hat auch die erste Handwäsche gute überstanden.
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Discopixie im Glas

Durch einige Schmuckideenumwege über Kanada bin ich vor einigen Wochen auf die Tatsache gestoßen, dass es so kleine niedliche MiniLEDs gibt.

Der Plastikschnipsel stellt den An- und Ausschaltet dar.

Die kleinen Ballonlichter kamen in einer 50er Packung, bunt. Leider bezog sich bunt nicht auf viele unterschiedliche Lichter, sondern darauf dass jedes einzelne die Farbe wechselt. Also habe ich jetzt viele kleine Discolichter.

Das Glas ist so ein ehemaliges Gewürzbehältniss.

Das erste Testprojekt, da diese Version der LEDs doch eher weniger Schmuckgeeignet ist, ist also eine kleine Pixie im Glas.

Das Glas ist einmal mit Glitzer glasiert und eine schwarze kleine Silhouette von innen gegen das Glas geklebt.

Und hier dann ein kleines Video wie die Partypixie vor sich hin blinkt:

Einen Flaschengeist möchte ich auch noch bauen. Damit hören dann die Ideen allerdings erstmal auf…

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Upcycling eigener Werke

Immer mal wieder kommt es vor, dass ich etwas nähe oder bastel und entweder fehlte dann doch die Erfahrung oder irgendwas geht schief und am Ende kommt ein Teil heraus, dass mir gar nicht gefällt.

Und ganz selten nehme ich es mir dann Jahre später noch einmal vor…

Die Lederteile sind in diesem Fall die älteren Werke.

So… Was habe ich hier eigentlich genau angestellt? Eigentlich nur zweierlei. Der weiße Rock ist an das Leder geklebt und nicht mal versäubert… Ätherische Wesen machen dass nicht, habe ich beschlossen.

Eigentlich sind das so blau-graue Farben. Das Licht war sehr schwierig.

Und ich habe eine Ziermalerei mit Lederfarbe angefangen. Das wird noch lustig, die zu Ende zu bringen.

Außerdem habe ich ein Schmuckteil aus Draht gebogen.

Dieses Weihnachtszubehör, welches jedes Jahr nach den Feiertagen verramscht wird, ist echt praktisch.
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Neues Konzept am Start

So, nach einem wunderbaren und etwas zu zugepackten Larpsommer, wird es langsam wieder etwas ruhiger. Besonders eine Sache ist mir bei all den schönen Larps und all den unterschiedlichen Charakteren, die ich dieses Jahr gespielt habe, klar geworden: Ich spiele viel zu viele sehr weibliche/mädchenhafte Charaktere.

Das heißt, das Winterprojekt wird etwas ganz anderes. Da ich dieses Jahr öfters in Berührung gekommen bin mit einer Gruppe die lose verschiedene Sorten von Fae spielt, welche ich alle sehr gut leiden konnte, dachte ich jetzt gibts nochmal ein Konzept um mit denen mehr spielen zu können. Ich baue also eine irische Fae.

Die Fae wird ein Bocan werden. Über die gibt es nur begrenzt Informationen, also kann ich mir viel noch selber dazu ausdenken, und sie können sowohl hilfreich als auch böse sein. Sie gehören wohl zur Oberklassifizierung der Hobgoblins (im Grunde alle Arten helfende Feen) Der irische Hintergrund ist mir sehr wichtig, da ich kein anderes Land außerhalb meiner Heimat so gut kenne und soviel Beziehung zu habe.

Die Gewandung wird praktisch aufgezogen, so richtig Wald und Wiesen tauglich und nach eher männlichen historischen Vorbildern. Es soll ein etwas stärkerer und eigenständiger Charakter werden, mit einer gemeinen Seite.

Einen kleinen Zwischenstand hab ich hier schonmal, schön unscharf leider…:

Noch ganz, ganz viel dran zu tun...
Noch ganz, ganz viel dran zu tun…

Die Weste hab ich nicht selbst genäht, die kommt aus einem Opernkostümverkauf. Auf dem Schild im Kragen steht was vom Zauberlehrling. Das Hemd ist ein großes altes Männerhemd, dass ich gerade auseinandernehme. Am Ende kriegt es auch wieder Ärmel. Der Hut ist mir zudem sehr wichtig, da kommt noch ein aufwendiges Hutband. Und naja, Hose, Gürtel, Mantel, Schultertuch etc… So ein Konzept wächst ja mit den Schichten.

Wichtig sind mir die kleinen Steinchen, die hab ich aus Connemara diesen Sommer mitgebracht. Da wird die Heimat meiner Fae liegen. Weitere Accesoires werden eine Tin Whistle (ist bestellt), ein Flachmann und irgendeine Sorte Waffe, ich weiß nur noch nicht was.

Besagter Flachmann.^^
Besagter Flachmann.^^

Grün werde ich komplett vermeiden, da ich nicht im gleichen Topf mit den Leprechauns landen will, und weil das auch eher die Farbe von Trooping Faeries ist, während ich eher Richtung Solitary Fae baue. Da passt das Rot ganz gut

Mehr Details und Ideen dann wenn ich weiterbaue. 😉

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Weitere kleine Geschenke

Postmodernes Verpackungsdesign ;)
Postmodernes Verpackungsdesign 😉

Ein paar Kleinigkeiten hab ich bis dato noch vernachlässigt, die in den letzten Wochen neue Besitzer gefunden haben, also schieb ich sie hier nochmal rasch rein. Zum einen ein kleines Geburtstagsgeschenk aus der Angelina Folie, eine Feenhaarspange, für einen Feenlarpcharakter. 🙂

Ein bisschen kitschig, ein ganz kleines bisschen...
Ein bisschen kitschig, ein ganz kleines bisschen…

Zum Anderen hat eine meiner Liebslingsdozentinnen die Universität verlassen und ist zurück nach Amerika. Zu dem Anlass habe ich mit ein paar anderen ihrer Tutoren dieses Kissen bemalt, als Abschiedsgeschenk.

Sie und ihr Ehemann lieben Katzen.
Sie und ihr Ehemann lieben Katzen.
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Gewänder am Feenhof

Uonaidhs Gewand/Oberteil/Mantel, oder wie man es auch sehen mag, ist fertig. 🙂 Außerdem sollte ich öfter updaten, drei Beiträge stehen noch aus…

Relativ nüchterne Farrbe alles in allem, arbeite noch an einem Gürtel um das auszugleichen.
Relativ nüchterne Farbe alles in allem, arbeite noch an einem Gürtel um das auszugleichen.

Hmm, was gibts dazu noch zu sagen. Ich habe eine runden Ausschnitt hinzugefügt, anstatt wieder gerade zu schließen, und den Kragen entsprechend gekürzt. Die Schulterteile waren enorm nervig… Sind zu dem, zusammen mit dem Kragen, als einzige unterfüttert und mit Vlieseline verstärkt. Beide Schultern ziert genau ein Blatt und ich überlege, ob ich sie nochmal mit Perlen nachsticke, um sie hervorzuheben.

Geschlossen wird es vorne mit einer Schnürung, komplett aus Bändern und Schlaufen. Zudem sind bis zur Höhe der Taille, an der Schnürung entlang zwei Tunnel eingelassen, mit kleinen Plastikstäbchen als Support für die Schnürung.

Nicht sehr aufregend von hinten.
Nicht sehr aufregend von hinten.

Der blaue Rock ist übrigens schon etwas älter. Genäht habe ich ihn ursprünglich fürs bauchtanzen, aber er bildet mittlerweile recht häufig einen Grundstock für verschiedene Kombinationen.

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Aus der privaten Sammlung ihrer Majestät

Penny: „You look beautiful.“
Amy: „OF COURSE I DO I’M A PRINCESS AND THIS IS MY TIARA!“
The Big Bang Theory, The Shiny Trinket Maneuver
 
In mir kommt doch noch ab und zu das kleine Mädchen durch :)
In mir kommt doch noch ab und zu das kleine Mädchen durch 🙂

Ich hatte im vorigen Post von der Inspiration zu dem Feenkleid geredet, hier ist sie. 😀 Ich hab das Bastelprojekt in einem Buch gesehen und konnte einfach nicht anders. Lustigerweise kommt die Idee aus einem weiteren Steampunkbuch, aber ich hab Kupferherz und Zahnräder weggelassen.

Jema "Emily Ladybird" Hewitt
Jema „Emily Ladybird“ Hewitt

Im Grunde hab ich es nicht so mit Schmuckherstellung, wie man sicher an meinem expertenhaft gewickelten Draht erkennt. 😉 Die Perlen sind hauptsächlich zum Sticken. Aber ich war ja so begeistert von dem Steampunk Teeparty Buch der Dame, da konnte ich mir einen Blick in dieses Weitere nicht verkneifen. Gleich am Anfang, es sind schöne Projekte drin und die Aufmachung ist genauso schön wie beim Ersten, aber an das Teepartybuch kommt es dann doch nicht ran von der Kreativität. Trotzdem habe ich den Kauf bisher nicht bereut.

Flügel1
Einmal Rohbau Flügel und die spannende Folie.

Das eigentlich interessante an dem Projekt waren im Grunde die Feenflügel, welche in die Tiara eingearbeitet sind. Dafür brauchst nämlich ein Material namens Angelina Film (viel Spaß beim googlen, es sei denn ihr wollte wissen wieviele Filme Miss Jolie genau gedreht hat ;)). Hierbei handelt es sich um eine, unter Hitzeeinwirkung schmelzende, schimmernde, halbdurchsichtige Folie. Musste ich im Internet erstmal auftreiben, aber ich war neugierig, was sich damit so anstellen lässt, und ob es eventuell für andere Projekte als Material taugt.

Geklebt und geschnitten.
Geklebt und geschnitten.

Ich sag mal so, einfach zu bearbeiten ist das Ganze nicht. In der Anleitung klebt sie die Folie an den Draht mit weißem Bastelkleber. Ich hab auch ein bisschen geklebt, aber gehalten hat es nur so halb. Zudem benutzt die Dame eine Heißluftpistole, welche ich nicht besitze. Ich hab mir erstmal mit einem Stück Butterbrotpapier, vor ein Bügeleisen gespannt, beholfen und damit die Folie schonmal halbewegs um den Draht herum geschmolzen bekommen. Jedoch verändert sich die Folie unter Hitzeeinstrahlung, schrumpft und wird somit faltenfrei, und durchsichtiger. Also musste das Ganze einmal komplett Hitze ausgesetzt werden, und Bügeleisen draufhalten hat nicht gereicht. Also ab damit übers Teelicht.

Mein zweiter Flügel.
Mein zweiter Flügel.

Liebe Kinder, nicht Zuhause nachmachen, Verbrennungsgefahr! Ne Scherz, mit etwas Vorsicht geht das schon, meine Finger sind alle noch heil. Einfach ist das trotzdem nicht. Die Hitze ist dabei nur recht schwer zu regulieren, und mein erster Flügel bestand nur aus Löchern. Der zweite hier ist ganz ok, aber Löcherfrei hab ich noch keinen geschafft. Passt ins Konzept, war eh geplant, aber leider doch nicht mit Absicht passiert. 😉

Alles in allem finde ich das Material recht spannend, und werde weiter damit experimentieren, habe bisher aber keine weiteren konkreten Anwendungsideen. Vorschläge?

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Königin Uonaidhs Tanzgewand WIP

Ich hab letzte Woche ein neues Projekt gestartet, vollkommen ohne Bezug zu irgendwelchen Veranstaltungen oder ähnlichem. Ja, nach Bachelorarbeit und zwei Wochen Larps hab ich mir eine Woche für mich genommen, anstatt direkt meine Hausarbeiten anzugehen. Verklagt mich doch. 😛

Ich hatte schon vor einiger Zeit von meinem wunderbaren Steampunk Backbuch geschwärmt, und die gleiche Dame hat ein weiteres Buch über Schmuck herstellen herausgebracht. Eines der Projekte hat mich zu diesem Kleid inspiriert, doch dazu später mehr.

Ich hatte in jedem Fall bereits seit Jahren ein Stück Stoff (ich glaube ein halber Meter) rumliegen, welches sich in mehr als einer Hinsicht als problematisch erwiesen hat, und so habe ich lange gezögert, das Ganze zu bearbeiten. Außerdem fehlte die gute Idee, man muss halt manchmal warten bis sie angeschwebt kommt.

Wenig Stoff und dann die Bordüre unten...
Wenig Stoff und dann die Bordüre unten…

Hier kommt also mal ein detailierter Entstehungsprozess, hab brav alles dokumentiert. Ich habe wieder meinen Standard Westenschnitt genutzt, den ich irgendwie schon das Ganze Jahr als Basis verwende (oder schon 2 Jahre?, manchmal kommt einfach so ein Schnitt daher, mit 101 Variationen). Das Problem hier waren die geringe Menge an Stoff und der Abschluss unten. Normalerweise würde ich den Westenschnitt nach unten hin erweitern, für einen ausfächernden Rock, doch dafür war schlicht kein Platz, außerdem hätte der Saum dann sehr unkoordiniert gewirkt, hätte ich da nicht anderweitig noch getrickst. Ich habe also den Stoff wie üblich in der Mitte gefaltet und den Schnitt auf beiden Seiten aufgemalt, allerdings habe ich ihn nicht erweitert, die Schnitteile direkt aneinander angesetzt und nicht komplett ausgeschnitten, sondern alles wie Abnäher behandelt.

Einmal fertig gesteckt.
Einmal fertig gesteckt.

Im Grunde habe ich also nur das obere Stück tatsächlich abgeschnitten. Dann hab ich alles schön zusammengesteckt und erstmal geguckt ob diese Technik überhaupt funktioniert. Ich hatte Glück, sie hat funktioniert.

Noch etwas unförmig hier und da.
Noch etwas unförmig hier und da.

So sieht das Ganze dann nach den ersten Nähten aus. Man bekommt schon etwas mit, dass allein die Blätter einen Kitschfaktor bewirken, welchen ich nur selten anstrebe, und welcher im Larp auch völlig fehl am Platz ist in den meisten Fällen. Flügel bekommt das Outfit allerdings nicht, meine Freundin, die im Larp Sidhe spielt, sagt nur Pixies haben Flügel und die gehören in den Kochtopf. Da bin ich dann doch vorsichtig. 🙂

Schimmernde Silberblätter!
Schimmernde Silberblätter!

Demnächst dann weiterer Fortschritt. Hab die Details und Unterkleidung schon angefangen.