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Der Frühling kann kommen 

Und soll das auch bitte endlich!

Heute mal wieder ein kleines Nebenprojekt, auch wenn es schon fast unverhältnismäßig zeitaufwendig war. Ich bin bereits vor Monaten auf die im Internet kursierende Idee von Blüten aus Draht und Nagellack gestoßen. 

So schön bunt. Und auch ne gute Technik für andere Schmuckornamente.

Die Idee fand ich wunderschön! Und hab das auch direkt ausprobiert. Ja… Vier Stück hab ich gemacht, dann wieder aufgegeben. Es ist sehr viel Fummelarbeit und die verschiedenen Nagellack Sorten sind auch alle unterschiedlich kooperativ.

Da kann mich sich gleich wieder 10 Jahre alt fühlen.

Aber vor einer Woche war mir dann doch mal wieder nach Fummelprojekt und so ist nebenher schlussendlich ein ganzer Kranz entstanden.

Jetzt muss nur noch das Wetter mitmachen…

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Noch mehr Angelina

Heute gibts mal wieder einen kleinen Materialtest. Eine der seltsamen Eigenheiten, welche einem immer wieder begegnet, wenn man es mit Larpern zu tun hat, ist die Fähigkeit überall etwas zu finden, was ja hier und dort, und für jenen Charakter, und für diese Gewandung, und im Allgemeinen verwertert werden kann. Und ich bin da keine Ausnahme, also stürze ich mich gerne auf neue Materialien.

Da ich ja unbedingt den Angelina Film für die Feenflügel Tiara haben wollte und der nur Online zu bekommen war, habe ich natürlich noch ein bisschen anderen Kram bestellt, damit sich das überhaupt lohnt. Dazu gehörten einige Lederfarben (dazu später mehr) und dieser interessante, bunte Fusselkram:

GLITZER!
GLITZER!

Und was macht man damit? Schlüssig bin ich immernoch nicht endgültig, aber ich kann davon erzählen wie man es verarbeitet. 😉 Erstmal holt man die Glitzerbüschel aus ihrer Verpackung.

Nicht zum weben oder filzen.
Nicht zum weben oder filzen.

Dann zupft man sich eine kleine Menge von Fasern raus, holt sich Butterbrotpapier und ein Bügeleisen und baut alles wie folgt zusammen:

Oder nach eigenem belieben.
Oder nach eigenem belieben.

Nun legt man weiteres Butterbrotpapier darüber und bügelt. Daraufhin kommt etwas in der Art raus:

Noch halten die Farben.
Noch halten die Farben.

Leider klappte das hinten und vorne nicht mit den Goldsprenkeln. Die sind immer wieder abgegangen und insgesamt hat das Ganze auch noch nicht so richtig gut gehalten, also hab ich noch mehr Fasern drauf gepackt und noch mehr gebügelt.

Es wird bunter!
Es wird bunter!

Nun gibt es ein Problem mit den Fasern (oder eine Gelegenheit, je nachdem wie man es sieht). Ab einer bestimmten Termperatur verbrennen sie, und nehmen dabei andere Farbtöne an. Auf niedrigeren Temperaturen sind sie allerdings nicht anständig zusammen geschmolzen. Am Ende hatte ich diesen Streifen:

Mein Bügeleisenbezug ist wunderschön!
Mein Bügeleisenbezug ist wunderschön!

Mein Fazit ist, die Fasern sind schwierig zu verarbeiten und ich weiß immernoch nicht, was sie so ungewöhnlich machen soll, dass der Preis gerechtfertigt wäre. Während ich den Angelina Film liebe, ist es glaub ich sehr viel einfacher fertiges Glitzermaterial zu kaufen, anstatt diese Fasern zusammen zu bügeln. Einige Leute nutzen das Material zum quilten oder für Einladungskarten, aber dafür gibt es doch Glitzerstoff… Ich bin etwas ratlos. Vielleicht habt ihr ja Ideen, wozu man es gebrauchen kann, schließlich ist es nunmal da, und ich muss es irgendwie verarbeiten.