Veröffentlicht in Bastelkram

Aethernetzkette

“Each creature had something it excelled at, he supposed. Humans could manage knots easily, and cats could do everything else.”
― Jim Butcher, The Aeronaut’s Windlass

Ich mag die Kristalltropfen. Muss beim nächsten Mal nachbestellen.
Ich mag die Kristalltropfen. Muss beim nächsten Mal Neue nachbestellen.

Morgen hat eine Freundin von mir Geburstag, die Geburtstage gar nicht mag… Da würden immer so viele Leute einem gratulieren, die einen gar nicht wirklich mögen. Also gibt es etwas selbst Gemachtes, den Aufwand gibt es nämlich nicht, für jemand den ich nicht wirklich mag. Ich hoffe, sie wird ihr gefallen.

Sie hat viel grüne Kleidung.
Sie hat viel grüne Kleidung.

Inspiriert ist das gute Stück von „The Aeronaut’s Windlass“ von Jim Butcher, welches ich gerade lese. Ein Steampunk Roman von einem meiner Lieblingsautoren. Luftschiffe und Technologie sind in seiner Welt sehr abhängig von Aetherseide, Aethernetzen und Kristallen, die als Energie und Lichtquelle fungieren. Das ist in die Kette mit eingeflossen.

Die guten alten Origamitricks.
Die guten alten Origamitricks.

Eine kleine Geschenbox gibt es noch dazu, und einen Seidenrest als anständige Verpackung. Ich mag ja Steampunkstücke, die ohne Zahnräder auskommen. Für viele Leute mag es auch gar nicht Steampunk sein, ohne kleine Messingrädchen und Schrauben. Ist vielleicht auch besser, wenn sie auch zu unauffäligeren Outfits tragbar ist.

Übrigens, meine Katze war natürlich auch wieder der Meinung helfen zu müssen. Bin schon froh, dass das letzte Bild ohne Pfote ist.

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Veröffentlicht in Kochen und Backen

Erdbeeren mit Sahne

Meine Mutter hatte letzte Woche Geburtstag und da musste natürlich noch ein Kuchen her. Gleichzeitig musste ich aber eine Hausarbeit zu Ende schreiben, hatte also nicht wirklich viel Zeit. Und Erdbeertorte hatten wir dieses Jahr auch noch nicht… Hier also die fixe Schummeltorte, für gestresste Leute. 😉

Hätte gerne noch eine rote Schleife drum gebunden, aber hatte leider kein Band da.
Hätte gerne noch eine rote Schleife drum gebunden, aber hatte leider kein Band da.

Man nehme:

  • Eine Packung Löffelbiskuit
  • Eine Schale Erdbeeren
  • Zwei Becher Sahne
  • Zucker
  • Zitronensaft
  • Einen Tortenring

Als erstes muss man einen Tortenring in der gewünschten Größe auf einem Teller ausrichten. Ich wollte keine allzu große Torte haben, da meine Eltern die Woche alleine sind, und sonst wird alles irgendwann schlecht. Dann habe ich die Löffelbiskuit möglichst einheitlich in der richtigen Größe zugeschnitten und am Rand ausgerichtet. Mit den Überbleibseln habe ich den Boden ausgelegt. Ruhig rumkrümmeln und alles möglichst passend zusammenstecken. Den Boden habe ich mit einer Mischung aus Zitronensaft, Wasser und Zucker beträufelt. Da kann man natürlich kreative sein, ich nehme zum Beispiel auch gerne Orangen- oder Himbeerlikör dafür.

Dann gab es jede Menge Sahne zum aufschlagen. Ich habe erst einen Becher mit Zucker und Vanille aufgeschlagen, damit die erste Hälfte meiner Löffelbiskuit Form gefüllt, eine Schicht Erdbeeren geschnitten und verteilt, und dann den zweiten Becher aufgeschlagen und auf die Erdbeeren verteilt.

Obendrauf kamen dann noch die etwas hübscheren Erdbeeren als Dekoration, und fertig!

Ich muss hier betonen, das ist eine sehr leckere, aber auch höchst instabile Torte. Sie hält super im Ganzen, lässt sich aber nicht aufschneiden, ohne das alles zusammenfällt. Dazu müsste man Gelatine oder ein Ersatzprodukt verwenden.

Natürlich muss nicht unbedingt alles aus Sahne sein. In Richtung Erdbeertiramisu, könnte man auch Mascarpone verwenden. Eine Creme aus Vanillepudding ist ebenfalls klassisch, mit Frischkäsecreme wird alles etwas frischer, und mein persönlicher Geheimtipp: Geschmolzene weiße Schokolade unter einen Anteil der aufgeschlagenen Sahne rühren.

Soll die Torte etwas länger halten, muss oben noch ein Tortenguß drauf. Meine war allerdings für den sofortigen Verzehr. 😉 Gab gutes Feedback.